FREITAG 17.09.

Uhrzeit 22:00 – 23:00

KUNSTMOMENTE 1

389 Stücke

Vier Gemälde von Caravaggio
Sie sind in Stücke gerissen, er auch

von Bahareh Hejrankeshrad
Bahareh Hejrankeshrad ist freie Künstlerin aus dem Iran, lebt und arbeitet in Bremen. Ihre Kunstwerke umfassen Film, Video, Malerei und Animation.

Parade (Eröffnung Kunsthalle Mainz 2008)

von Dieter Hoffmeister (OKB-Mitglied)
Art is the demonstration, that the ordinary is extraordinary. (Amédée Ozenfant)

Meine Videoarbeiten beruhen meistens auf Beobachtungen im Alltag, Beobachtungen von Passanten, öffentlichen Ereignissen und/oder Naturbeobachtungen. So entsteht eine Fülle von filmischem Material, das dann im Atelier in die Umsetzung einer künstlerischen Idee eingehen kann. Inszenierungen kommen nur ganz selten vor.

Ums Verrecken nicht zu verstecken, Verlautbarung – The Highest Primzahl On Mars, Harmloser Hooligan und Flowzirkus
von Dietrich Skrock (OKB Mitglied)

Dietrich Skrock
1962 in Gießen
Fotograf, Filmer, Musiker
wohnt derzeit in Frankfurt
OKB-Mitglied seit 2013

BODYSSEY 2020/21

von Ines Schäfer

Was erwartet dich? Ein ewiges Suchen nach dem Unsichtbaren. Tage, Monate, Jahre. Ein Ziehen, ein Stechen, ein Sog ins dunkle Nichts. Laut, warm, kalt. Entspannung, Stress, ein Kommen und Gehen des Verzichts. Ein Finden des versteckten Durchhaltens. Es der Zeit überlassen. Fließend.

In meinen Werken beschäftige ich mich seit langem mit menschlichen Körpern in der Kunst, deren Schönheitsidealen und Verfremdungen. Meine Ausdrucksformen wandern zwischen Performances, Plastiken, Installationen und audiovisuellen Medien.
Mit meinem aktuellen Projekt BODYSEEY begebe ich mich tiefer in die Auseinandersetzung meines eigenen Körpers.

Ines Schäfer ist geboren am 1993, studiert bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel

Tagtraum, no fish today and towntown
von Ria Gerth (OKB Mitglied)
1954 geboren in Bonbaden.
Ausbildung zur Teilzeichnerin bei Ernst Leitz GmbH, Optische Werke – Leica – in Wetzlar.
Ausbildung zur Grafikerin bei PH-Werbung Hölzig in Naunheim.
Studium Freie Kunst, Bildhauerei, an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter, Diplom.
Lebt und arbeitet seit 1991 in Köln.

Ultraschall
Der Fötale Herzschlag der Hingabe

von Maggie Thieme (OKB Mitglied)

Flüchtige 3 D-Laser Projektionen von Sufi-Tänzern verbinden sich im dunklen Raum zu elementaren, sonografischen Eindrücken, in denen die Hingabe zum Tanz, die Hingabe an eine Idee spürbar wird.

Maggie Thieme, geb. in Kiel, Filmwissenschaftlerin, Autorin, Künstlerin (OKB, BBK)
Performance, Installation, Mixed Media, Konzeptioneller Ansatz
internationale Lesungen/Ausstellungen (S, F, USA, I)
lebt & arbeitet in Gießen

Tanzintervention Nr. 4.
von Anna Dahinden und Juliana Hutai

Gemeinsam begründen wir die Tanzinterventionen um einen Raum zu eröffnen, in dem wir uns tanzend kennenlernen. Der urbanen Raum wird dadurch zugleich neu besetzt. Kunst und Kultur werden in den gelebten Stadtraum gebracht, sodass sich neue Möglichkeitsräume eröffnen. »Wir tanzen. Wir lassen uns durch den Stadtraum treiben und erforschen uns und unser Sein in der Stadt, in der wir leben. Die Choreografien entstehen im Hier und Jetzt und sind Improvisationen von dem, was da ist: uns, unseren Körper und unsere Erfahrungen. Wir nehmen Räume ein und lassen unsere Körper sprechen. Durch die Bewegungen drücken wir aus, wer wir sind, was uns bewegt und was uns sein lässt«.

Anna Dahinden (1993) ist Künstlerin und Bewegungs-Performerin. Sie studierte neben Kunst, Medien- und Kulturwissenschaften verschiedene Bewegungsmethoden in Basel und Berlin. Sie erforscht Räume in und um sich, indem sie ein räumliches Bewusstsein durch Bewegung, Klang und architektonische Elemente entfaltet. Als Tanz-Performerin nimmt sie an verschiedenen Festivals teil, performt allein oder tritt transdisziplinär mit Künstler:innen im öffentlichen Raum auf. Ihr gegenwärtiges Projekt heisst „gespiegelte Interaktionen“.

Juliana Hutai (1992) ist eine in Berlin lebende Tänzerin und Soziologin. Ihre klassische Tanzausbildung dient ihr als Ausgangspunkt, um zeitgenössische Tanzstile (Gaga, Consciousness Movement) zu vertiefen und diese in ihre Bewegungsstudien einfließen zulassen. Ihr soziologisches Feld bewegt sich zwischen Stadt- und Raumstudien sowie Protest- und Bewegungsforschung.

Himmelsbogen
von Paulina M.J. Heiligenthal (OKB Mitglied)

lebt und arbeitet in Rosbach v.d.H.
Ausbildung:
Textildesign: Maastricht/NL, Yogyakarta und Gianyar/Indonesien
Bildhauerei: Michael Schwarze, Nümbrecht
Lithographie: Walter Henn, Trier
Tiefdruck: Anne Deinzer, Kronber

Da sind wir dran
Tanzwerk Kassel

Der Büroalltag dient der allgemeinen Sicherheit und Ordnung und zum Vernichten von Daten braucht es immer zwei.
Ute und Uwe sind erst seit 20 Minuten im Büro. Oder seit 20 Jahren.
Es gibt nichts zu tun oder doch viel zu tun, ohne dass sie wissen, wo anzufangen…
wenn nach all den Jahren die Stapel von Akten unbemerkt bleiben und die Klarsichtfolien undurchsichtig werden.
Und die Veränderung von Zuständen, ohne in Frage gestellt zu werden und wann aus du und ich was anderes wird…


Konzept & Choreographie: Velia Malika Hahnemann
Performance: Velia Hahnemann, Bene Schuba
Co-Choreographie: Bene Schuba
Musik: Bene Schuba
Dramaturgie: Aura Antikainen

30 Seconds
Dirk Zschocke

„30 Seconds“ kombiniert eigens für diese Serie über Jahre an den
unterschiedlichsten Stellen und Augenblicken aufgenommene
dokumentarische Sequenzen von exact 30 Sekunden Dauer. Dabei wir das mit unterschiedlichen, meist Handkameras aufgenommene Material im Originalton hart gegeneinander geschnitten. Es entstehen assoziative Räume von Weite und intensiver Dichte.

Kamera und Schnitt: Dirk Zschocke