samstag 18.09.

Uhrzeit 22:00 – 23:00

KUNSTMOMENTE 3

Hein-Heckroth-Gesellschaft

„Seit 20 Jahren verleiht die Hein-Heckroth-Gesellschaft Gießen alle zwei Jahre den bedeutendsten Bühnenbildpreis im deutschsprachigen Raum. In einer fünfminütigen Videopräsentation erfährt das Publikum Faszinierendes zum Leben und Arbeiten des Gießener Oscar-Preisträgers Hein Heckroth und zur Kunstform des Bühnenbildes im Spannungsfeld von bildender und darstellender Kunst.“

Angewandte Theaterwissenschaft

Was ist Theater? Was könnte Theater sein, wenn es nicht nur das sein kann, was es gegenwärtig ist? Und wie lässt sich ein immer anderes Theater denken und erproben? Diesen und anderen Fragen widmen sich die Studierenden am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft seit dessen Gründung in den 80er Jahren. Dabei entstehen Arbeiten in verschiedenen Medien und Kooperationen.
Im Programm „EIN-BLICK“ für die Gießener Auftritte zeigt das Institut aktuelle Videoarbeiten von Studierenden, welche unkuratiert und demokratisch ausgewählt wurden. Dadurch ergibt sich eine vielseitige Perspektive auf aktuelle künstlerische Positionen am Institut.

X Schritte von Michelle Koprow, Laura-Marie
Pressmar und Davida Brown

Wann vergeht Zeit besonders langsam? Wann besonders schnell? Obwohl sie doch  immer gleich verstreicht – eine Stunde, 60 Minuten, 3600 Sekunden – vergeht für uns kaum ein Tag in derselben Geschwindigkeit wie der Vorherige.

Imaginary Confinements von Ana Clara Montenegro

Diese Arbeit ist das Produkt des Experimentes, eine Choreographie in nur einer Einstellung zu komponieren. Das Video entwickelt sich ausgehend von Wiederholungen kleiner Bewegungen, auf der Suche nach Wachstum, Veränderung und den verborgenen Möglichkeiten innerhalb einer Situation der Einschränkungen.

Moving Mitosis
Helga Griffiths & Giuseppe und Michele De Filippis

Das Videoprojekt Moving Mitosis verbindet Mensch und Wissenschaft über Tanz und Architektur. Wissenschaftliche Aufnahmen der biologischen Zellteilung werden mit einer gefilmten Tanzperformance verknüpft und überlagert. Die meditativen, schwebenden Bewegungen der eineiigen Zwillingstänzer Giuseppe und Michele De Filippis wurden mit einer Drohnenkamera gefilmt. Durch die Verschmelzung der Bilder entsteht eine dynamische Wechselwirkung zwischen mikro- und makrokosmischen Perspektiven, und der Blick des Beobachters oszilliert zwischen der Sicht der Forscher mit ihren Lichtmikroskopen, teleskopischen Aufnahmen unseres Sonnensystems und der Choreographie der Zwillingstänzer.

Ein Projekt von Helga Griffiths, Giuseppe und Michele De Filippis, Thiemo Roth und Martin Reulecke

Meta
Tanzwerk Kassel

Eintauchen in die Welt der Träume, in die Welt des Unbewussten.
Konkret und bizarr zugleich erscheinen Sehnsüchte und Ängste in Form von absurden Gestalten und Szenerien in unseren Träumen. Die Wirklichkeit verschiebt sich und zeigt scheinbar zusammenhangslos abstrakte Figuren. Dahinter liegt ein Stück Wahrheit, ein Stück Verletzlichkeit, welches wir geschickt verbergen.


Konzept & Choreographie: Paula Moré
Tanz: Paula Moré & Dalia Velandia
Bühnenbild: Vera Moré
Dramaturgie: Iria Arenas