samstag 25.09.

Uhrzeit 22:00 – 23:00

TANZ IM RAUM 2

TanzArtiK 2021 -03. Slideshow
Fotos von Rolf K. Wegst

Eintauchen in die Bilderwelt des TanzArt Festivals in Gießen.
Begleitend zum Festival gab es die letzten Jahre immer wieder Ausstellungen, die u.a. die Arbeit der Tanzcompagnie Gießen dokumentierten, coronabedingt diesmal in Form von Slideshows.
Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Festival.

Wert
subsTANZ

Eine site-specific Tanzperformance von subsTANZ – Dresden

Der Choreograph Massimo Gerardi konzentriert sich in seinem neuen Tanz-Projekt WERT auf die Gegenüberstellung vom „Haben“ und „Sein“ (E. Fromm) und stellt eine Verbindung zur Dichotomie
Athlet/Künstler her. Das Haben/der Athlet wird durch dynamische, raumgreifende Bewegungen zum Teil auf Treppen repräsentiert. Hier ist der Drang nach Selbstinszenierung, Leistung, Fortschritt, Wettbewerb, aber auch das Scheitern sichtbar. Treppenabsätze und Fläche bieten dagegen eine Gelegenheit für Selbsterkennung, persönliche Hinterfragung und vor allem für die Entfaltung der Beziehung zu den Mitmenschen. Hier kommt eher das Sein/der Künstler in den Vordergrund. In beide Situationen nimmt die Körperbewegung Bezug auf die Architektur des Aufführungsortes.

Idee und Choreographie: Massimo Gerardi
Tanz/Performance: Martin Angiuli, Lorenzo Mattioli
Musik: (live) Knuth Jerxsen
Video: Thorsten Burgholz
Weitere Infos zum Choreographen und der Project- Company subsTANZ unter: www.massimo-gerardi-substanz.de

Unterstützt durch Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesregierung für Kultur und Medien (Deutschland)
Die Entstehung dieses Werks wurde durch ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ermöglicht
Produktionspartner für die VideoaufnahmenMathematikum, Giessen
Aufführungspartner TanzArt ostwest-Festival Gießen / Gießener Auftritte

MISALIGNMENT
SO CLOSE
JAPAN CONTEMPORARY DANCE COMPANY / JCDC

CHOREOGRAPHISCHE AUSZÜGE
Misalignment – Fehlgeleitet oder Fehlausrichtung – ein allzu menschliches Dilemma, welches ein jeder von uns kennt: das
Hadern mit sich selbst, das Richtige zu kennen und das Falsche zu
wählen. Ein emotionaler Kreislauf aus Hoffnung, Sehnsucht, Macht,
Verführung, Enttäuschung und dem Verlangen nach Liebe. Ein
Kreislauf, der nie zu enden scheint.

So close – wie wollen wir miteinander leben? Hat uns der Mechanismus der Entfremdung fest im Griff ? Von der Entpersonalisierung über den Wunsch nach Zugehörigkeit bis hin zu
Verzweiflung und Gewalt durchlaufen die Protagonisten des Stückes
verschiedene Phasen, um am Ende der Hoffnung entgegen zu
fiebern, endlich wieder nah – so close – zu sein.

CHOREOGRAPHIEN: Paul Julius
ES TANZEN: Tänzerinnen und Tänzer der JAPAN CONTEMPORARY DANCE COMPANY / JCDC
VIDEO: Hideki Ogasawra(名前) O.S. Arts Production Inc.(社名)
LÄNGE PERFORMANCE GESAMT: ca. 9:00 min
MUSIK: Empty Space Dance / Balanescu Quartet
Dies Irae / Karl Jenkins (Requiem)
The Journey / Ólafur Arnalds
Out on a Limb / Lunatic Soul

¿Adonde (Duett)
Compagnie Irene K – Belgien

¿Adonde erkundet die Bewegungen dieser erschöpften und vibrierenden Körper, die von der Ferne angezogen werden, sich jedoch an die Vergangenheit klammern. Diese Körper, zerrissen zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten, zwischen dem zu viel und nicht genug, zwischen der Hoffnung und der Angst,
sich zu irren, zu täuschen, und wieder zu leiden.
Geh! Wage es endlich! Nachdem du so viel darüber nachgedacht hast.

Choreografie: Irene Kalbusch
Tanz: Gold Mayanga, Nona Munnix


Curtains
Lukas Noll

In zwei kurzen Animationen bearbeitet Lukas Noll die Motive von zwei historischen Theatervorhängen. Die idealisierte „Akropolis“ auf dem Schmuckvorhang des Königlichen Theaters in Kopenhagen verwandelt sich in eine dystopische Landschaft- eine Arbeit die 2018 in Kopenhagen für Friedrich Kuhlaus Oper „Lulu“ entstand.
Kobersteins Gemälde „Das Mädchen aus der Fremde“ auf dem Schmuckvorhang des Stadttheaters Giessen von 1907 wird von Bildern des Fremden aus der deutschen Kolonialgeschichte überlagert.