sonntag 05.09.

Uhrzeit 22:00 – 23:00

GIEßEN INSIGHTS 1

Im Fleischlicht

Ein Projekt von Schoarfi Schoarf Olé

Beteiligte Künstler*innen: Anna Maria Pahlke, Kathrin Frech, Sophia Scherer
Video: „LEBERWURST“

Guten Tag Ihr Würstchen, Menschen aus Fleisch und Wurst.
Es ist kurz vor Feedback. 48 Sekunden aus der Zukunft. Live.
Ein Raumschiff, lost in space, running out of Wurst.
3 Astronautinnen, losgeschickt, um die Welt zu vermissen, lange vergessen, Jause essen.
Nun ihr erstes Konzeptalbum, back to earth.
Denn die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden!“

Anna Maria Pahlke studiert seit 2017 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Dort gibt es mehrere Experimente im Bereich des Hörspiels, der Bühnenperformance, detektivischer Ermittlung und in verschiedenen Videoarbeiten. Das geschieht weiterhin mit großem Durst nach Quatsch und Absurdem, meist im Sweetspot eines universalen Dilettantismus.

Sophia Scherer ist 1995 in Graz geboren und studiert seit 2017 Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Als Performance- und Videokünstlerin war sie bisher in den Waggonhallen Marburg, im F°LAB Frankfurt, auf der HTA Werkschauwoche, sowie am fast forward festival zu sehen. Darüber hinaus arbeitet sie seit 2020 als Kuratorin und Veranstalterin beim hungry eyes festival.

Kathrin Frech (sie/ihr) studierte ab 2017 Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen und an der Academy of Performing Arts in Prag.
Als freischaffende Künstlerin war sie, mit zumeist kollektiv erarbeiteten Projekten, welche um den Sweetspot des weiblichen Dilettantismus kreisen, bereits bei der Seriale 2021, bei dem Bundesfestival junger Film, der HTA Werkschauwoche, im Rahmen des Leipziger Hörspielsommers und des in/between Festivals Gießen präsent. Aktuell arbeitet Sie als Kuratorin und Organisatorin für das internationale Performance Festival DISKURS35. Ab Oktober 2021 wird Sie das Studium des Bühnen- und Kostümbild u. A. unter der Leitung von Barbara Ehnes an der HFBK Dresden aufnehmen. Ebenso ist sie seit 2021 Teil des hungry eyes festivals 2022.

Wolf D. Schreiber

At Night At Haltepunkt Oswaldsgarten

Diaporama (Audio-SlideShow)
Fotos: Wolf D. Schreiber
Musik: Sun Zero Zombie Pop

Der innerstädtische Bahnhof Gießen Oswaldsgarten bei Nacht, menschenleer, wird zu einem surreal anmutenden Lost Place. Die fotografischen Langzeitbelichtungen fangen Bewegungen und Impressionen ein, verdichten sie, strahlen teils Ruhe und Weite, teils Bedrohung und Enge aus. Ganz bewusst wird in der SlideShow auf Animationen verzichtet und ausschließlich mit Hard Cuts gearbeitet. Sehnsucht nach Begegnung und Fernweh in der erlebten Verlassenheit der Corona-Pandemie führen zu einer rauschhaften Wahrnehmung eines Ortes, der bei Tageslicht ein ganz normaler und lebendiger Bestandteil des urbanen Stadtbildes ist, in der Nacht hingegen zu einem gefühlten Gefängnis wird, von dem ein Fortkommen nicht möglich erscheint. Die Stimmung der Fotografien korrespondiert mit der digitalen Kaffeehausmusik, die Anleihen an Salon-Klängen der 1920er-Jahre nimmt.

10 Jahre Gießkannenmuseum

Das Gießkannenmuseum ist ein Museum zur materiellen Alltagskultur, das sich auf Gießgefäße in unterschiedlichsten Erscheinungsformen spezialisiert hat. Darüber hinaus sammelt das GiKaMu die Herkunftsgeschichten der Objekte und alles, was sich an Wissenswertem rund um diesen Nutzgegenstand zusammentragen lässt: Historisches wie Erfahrungsbasiertes. Die Bestände wachsen durch Objektspenden aus der Gießener Bürgerschaft und überregionale Einsendungen. Darunter befinden sich hochwertige Antiquitäten, Designerkannen, Unikate, Kuriositäten, Profigießgeräte und unterschiedlichste Alltagsgießkannen für drinnen und draußen.
Was als Projekt begonnen hat, ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Gießener Kulturlandschaft geworden. Im Jahr 2021 feiert das Gießkannenmuseum sein 10-jähriges Bestehen! Aus diesem Grund hat das Team des GiKaMu, das Künstlerkollektiv gärtnerpflichten, einen Film in Auftrag gegeben, der das lebendige Museum kurz, aber prägnant, mit Witz, aber künstlerisch anspruchsvoll, zeigt.

„ICH KANN. WIR KANNEN“

Idee, Film, Schnitt, Musik: Markus Henschler

Gießener Marketing

Es handelt sich um ein Video-Portrait über das Liebig-Museum. Das Videoprojekt ist im Rahmen unserer Reihe „NeuGIerig“ entstanden in diesem Jahr entstanden. Mit dieser Reihe unterstützt die Gießen Marketing GmbH die heimische Kunst- und Kulturszene Gießens im Rahmen digitaler Projekte und kleiner Veranstaltungen.

Beteiligte:
Gießen Marketing GmbH
Justus Liebig-Gesellschaft zu Gießen e. V

Rolf K. Wegst

Vom Lockdown Zurück zur Normalität

Mitglieder der Tanzcompagnie Giessen geben einen Einblick in ihr Leben während des Lockdowns.
Im Herbst 2020 gab es eine kurze Hoffnung auf ein Zurück zur Normalität…
Eine Tanzcompagnie fährt wieder hoch -Eine Foto-, Text- und Materialsammlung von Rolf K. Wegst über die Tanzcompagnie Giessen unter der Leitung von Tarek Assam am Stadttheater Giessen, unterstützt durch ein Arbeitsstipendium der hessischen Kulturstiftung.